Folge 85: Tokyos Krankenschwestern haben genug, Chaos mit Reisekampagne und Dating für Otakus

In unserer neuesten Folge Rolling Sushi sind Benks, Matze und Micha dabei und plaudern wieder über die neusten Meldungen aus Japan. Den Anfang diesmal macht der tragische Todesfall von Haruma Miura, der auch deutsche Fans schwer trifft.

Um Corona kommen wir auch nicht drumherum, wobei es nun mal um die Reisekampagne der Regierung geht. Die sorgt zurzeit für großen Unmut und vor allem Chaos. Die „Go To Travel“-Kampagne schließt nämlich Tokyo aus. Bei Gruppenreisen sollen dazu junge Menschen und Senioren keine Subventionen erhalten.

Allgemein finden viele die Aktion alles andere als gut, zumindest zum aktuellen Zeitpunkt. Denn in einigen Regionen steigen die Zahlen wieder deutlich an, sodass Tokyo über eine Schließung von bestimmten Unternehmen nachdenkt.

Japans Kampf mit dem Umweltschutz

Schlechte Laune haben auch Krankenschwestern in Tokyo, denen der Sommerbonus gestrichen wurde. Sie drohen jetzt mit der Kündigung und das könnte die Stadt in sehr große Schwierigkeiten bringen. Eher überraschend sind die Veränderungen auf den sozialen Medien.

Statt aggressiv für die Maßnahmen gegen die Pandemie zu sein, gibt es jetzt Reisetipps und Ideen zum Spaß haben. Sportsfreunde dürfen sich auch freuen, denn es sind nun wieder Veranstaltungen mit bis zu 5.000 Zuschauern erlaubt.

Japans Plan, die Kohlekraftwerke stillzulegen, ist hingegen eine Mogelpackung. Auch die Reduzierung von Plastikmüll scheitert. Auf der anderen Seite sind 70 Prozent des Mülls in Japans größtem See nur Plastik.

Gerechtigkeit für Missbrauchsopfer

Die japanische Regierung streicht ihr Ziel zur Frauenquote und gibt damit das Projekt auf, um die 30 Prozent an Frauen in Führungsrollen zu bringen. Einen Erfolg gab es hingegen bei einem Gerichtsprozess in Tokyo. Ein Arzt, der zuerst einen Freispruch erhielt, wurde nun doch noch für die sexuelle Belästigung einer Patientin verurteilt.

Etwas skurriler wird es bei dem Thema Datingpartys nur für Otakus. Abschließend sprechen wir noch über die Ausschreibung für das Solidaritätskonzert des japanischen Kulturinstituts, bei der musikalische Japanfans jeder Art mitmachen können.

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