Rolling Sushi 81: Strafen für Quarantänebrecher, Japans Handwerksbetriebe sind in Gefahr und Sonderbehandlungen für US-Soldaten

In der neuesten Folge von Rolling Sushi sind diesmal Micha, Matze und Kathi dabei. Neues gibt es zur Lage rund um den Coronavirus in Japan. Denn allmählich stehen die festen Maßnahmen, die für ausreichend Sicherheit sorgen sollen.

So gibt es seit wenigen Tagen die staatliche Corona-App, die Bewohner warnt, wenn sie möglicherweise Kontakt zu einem Infizierten hatten. Premierminister Shinzo Abe denkt hingegen über Strafen für Quarantänebrecher nach.

Abenomask als Tauschobjekt

Für das Nachtleben in Japan soll es auch Regeln geben, da vor allem Bars als Hotspots für das Virus angesehen werden. In der Zwischenzeit erholt sich in Japan allmählich der Tourismus, was viele sehr begrüßen.

Doch es gibt nicht nur gute Nachrichten in der Hinsicht. So drohen Handwerksbetriebe wegen der Pandemie zu verschwinden. Auch bei den staatlichen Fördermitteln für Telearbeit gibt es Probleme, denn der ganze Papierkram verursacht eine riesige Menge an Arbeit für alle Beteiligten.

Die verpönten Abenomask sind nun doch noch für etwas gut, denn die Menschen tauschen den Mundschutz zum guten Zweck ein. Uniqlo rennen die Menschen hingegen regelrecht die Läden ein, um die neuen Atemmasken zu bekommen.

Freizeitpark muss Harry Potter weichen

In Japan steigen weiter die Temperaturen, weswegen ein neues Hitzschlag-Warnsystem vorgestellt wurde. Die Regierung schlägt nach Protesten ein neues System zum Abschieben von Ausländern vor.

Das Sapporo Snow Festival wird nächstes Jahr ein wenig schrumpfen. Der beliebte Toshimaen Vergnügungspark muss einem neuen Freizeitpark rund um Harry Potter weichen. Einheimische zerstören versehentlich eine alte Grabstätte, als sie nach Bambussprossen graben.

Ebenfalls sprechen wir noch über die Sonderbehandlungen von US-Soldaten in japanischen Gefängnissen und das umstrittene Gesetz zur Ruhestandreglung für Staatsanwälte.

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