Folge 76: Ende von Japans Ausnahmezustand bringt Normalität

In Folge 76 von Rolling Sushi sind Benks, Matze und Micha dabei. Gleich vorweg kommen wir nicht drumherum auf die Aufhebung des Ausnahmezustands in Japan zu kommen. Nachdem bereits die Mehrheit der Präfekturen den Zustand aufgehoben haben folgen nun auch die anderen stärker betroffenen Regionen.

Mit der Aufhebung des Ausnahmezustandes kehrt allmählich wieder Normalität in dem Leben der Menschen ein. Läden öffnen wieder und mehr Menschen sind auf der Straße. In Tokyo waren sie allerdings nie wirklich weg, denn in den kleinen Gasen waren trotz der Maßnahmen viele unterwegs.

Tourismus leidet weiterhin

Zeit zum Aufatmen gibt es dazu noch nicht. Experten gehen davon aus, dass Japan nicht um eine zweite Infektionswelle herum kommt. Diese könnte dabei die Wirtschaft und die Menschen noch härter treffen.

Besonders die Tourismusbranche ist in ein tiefes Loch gefallen. Zuletzt verzeichnete der Tourismus einen Rückgang von 99,9 Prozent. Viel gegen den Einbruch können die Menschen nicht tun und es bleibt nur zu hoffen, dass sich die Zahlen in den kommenden Monaten verbessern.

Unterschriftendbetrug für besser Statistiken

Eine Umstellung als Unternehmen gibt es bei den Betreibern von Single Partys. Sie veranstalten die Partys Online und das mit großer Nachfrage. Auch Geishas ziehen ins Internet um und unterhalten Gäste sogar auf Englisch.

Eine japanische Personalagentur, die im Auftrag der japanischen Einwanderungsbehörde arbeitet, wird verdächtig Arbeitsverträge für Ausländer gefälscht zu haben. Seit Jahren sollen Anträge von Mitarbeitern unterschrieben worden sein, um den Prozess zu beschleunigen und bessere Zahlen vorzuweisen.

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