Folge 72: Japans Problem mit Online-Bashing und Stigmatisierung in der Coronakrise

In Folge 72 unseres Podcasts Rolling Sushi sind Benks, Miki und Micha dabei. Wie üblich gibt es die neuesten Updates zur Coronakrise und weitere Neuigkeiten aus Japan.

Vor allem geht es dieses Mal um das Online-Bashing und die Stigmatisierung im Zusammenhang mit Covid-19, die immer weiter zunimmt.

Aggressivität nimmt online stark zu

Schon in den letzten Folgen sprachen wir darüber, dass besonders medizinisches Personal mit Anfeindungen rechnen muss. Mittlerweile wendet sich das Unverständnis auch gegen andere Personen, die irgendwie eine Verbindung zu Covid-19 haben. Die Lage spitzt sich dabei so weit zu, dass sich mittlerweile Experten äußern und vor den Bloßstellungen im Internet warnen.

Bürger von Yokkaichi setzten sich hingegen dafür ein, dass der Begriff “Wuhan-Virus” nicht weiter verwendet wird, da es zur Stigmatisierung bestimmter Personengruppen führt.

Ein Teenager entwirft eine mobile App, die bei der Kontaktverfolgung bei Coronainfizierten hilft, während die Regierung noch an einem eigenen System arbeitet. Die Präfektur Aichi stellte versehentlich die privaten Informationen von mehr als 490 Covid-19-Patienten öffentlich ins Internet.

Ghibli gibt seltene Einblicke

Obwohl Japan den Ausnahmezustand verlängert hat, soll er weiter gelockert werden und es soll noch mehr Ausnahmen geben. In 26 Präfekturen sollen sämtliche Geschäfte wieder öffnen und auch das Nachleben soll wieder aktiv werden, auch wenn es nie ganz zum Erliegen kam.

Nintendo kämpfte mit der massiven Nachfrage nach der Switch und kommt kaum noch mit der Produktion nach. Studio Ghibli gibt hingegen über YouTube einen seltenen Einblick in das Ghibli-Museum.

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