Folge 52: Japans Sorgen zum Brexit, E-Sport für ein besseres Arbeitsverhältnis und Beerdigungen für Lovedolls

In der 52. Ausgabe unseres Podcasts Rolling Sushi sind diesmal Benks, Micha und Matze dabei. Wir schauen dabei auf die größten Ereignisse der letzten Woche zurück, wie die Ausbreitung des Coronavirus und was der Brexit eigentlich für Japan bedeutet. Denn auch wenn Großbritannien nicht Japans Nachbar ist, haben die beiden Länder vor allem eine gute wirtschaftliche Beziehung, die mit dem EU-Austritt jedoch nun ins Wanken geraten kann.

Während die Zukunft von japanischen Unternehmen in England ungewiss ist, erobert eine Frau in Hokkaido die Fischindustrie. Eine ehemalige Krankenschwester hat ordentlich aufgeräumt in der Branche und hilft nun der Industrie, wieder nach oben zu kommen. Viele andere Frauen nehmen sich daran ein Vorbild und zeigen selbst, dass sie etwas von Geschäften verstehen.

Kulinarische Vielfalt von Tokyo

An der Todai Universität sollen nun Frauen ebenfalls mehr ins Rampenlicht rücken. Dort gibt es seit Neuestem für Studentenclubs Konsequenzen, wenn sie Frauen diskriminieren. Japanische Unternehmen versuchen hingegen, für bessere Mitarbeiterbindungen zu sorgen, in dem die Angestellten sich dem E-Sport widmen.

Etwas kulinarischer geht es in der Nachricht rund um die Stadt Sano in Tochigi zu. Die lokale Regierung startete ein Projekt, um Menschen dabei zu helfen, ihr eigenes Ramen-Restaurant zu eröffnen.

In Tokyo sorgt derweil eine Webseite dafür, dass Touristen bei ihrem Besuch ein Restaurant finden, dass ihren Geschmack trifft. Besonders viel Wert wird bei der Auswahl dazu auf authentische japanische Küche gelegt. Die ist auch in Frankreich mittlerweile angekommen und arbeitet mit der französischen Küche zusammen. Dass die Kombination funktioniert, zeigt Kei Kobayashi, der nun als erster Japaner in Frankreich drei Michelin-Sterne bekommen hat.

In Vorfreude auf die näher rückenden Olympischen Spiele sprechen wir ebenfalls über die Vorbereitungen der Bahnbetreiber in Tokyo. Die sollen nämlich fast abgeschlossen sein. Am Ende wird es dann noch etwas skurriler, wenn es um die Beerdigung von Liebespuppen in Japan geht. Wir stellen uns dabei die Frage, was wir eigentlich so sehr lieben, dass wir ihm auch die letzte Ehre erweisen wollen.

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