Folge 51: Im Gespräch mit LabSix

Im Rolling Sushi Special (Folge 51) reden wir mit dem Synchronstudio LabSix darüber, wie die Synchronisation eines Anime eigentlich funktioniert.

Ein Thema ist natürlich auch die Kritik, die einige Fans wegen des Sprecherwechsels beim Anime Danmachi geäußert haben.

Die Welt der Anime-Synchronisation

Matze und Micha blicken etwas hinter die Kulissen und erfahren, wie viel Freiheiten ein Synchronstudio bei einer Produktion für einen Anime eigentlich hat und natürlich auch, wie LabSix eigentlich entstanden ist.

Weitere Themen sind unter anderem die Unterschiede zwischen der Synchronisation eines normalen Films und eines Anime und die Schwierigkeiten, auf die man stoßen kann.

Ein eigenes Filmprojekt

Außerdem erzählt Antonio von einem eigenen Filmprojekt, an dem er in der letzten Zeit gearbeitet hat und von einer Synchronisation, die das Studio gerne machen würde.

Wie immer könnt ihr den Podcast hier hören, auf Sumikai.com, bei Spotify, iTunes, über Alexa und auf Google Podcast.

3 Kommentare

  1. Allzu professionell kommt das ja leider nicht rüber.
    “Versucht, alle Sprecher zu erreichen.” Joa, muss man großteils auch mal Disponenten kennen und ne Anmeldung machen. Nichtsdestotrotz glaub ich aber einfach eher, dass die absagenden Sprecher einfach keinen Bock drauf hatten. Warum auch? Mitnichten sind die “verpflichtet” (wtf?!) auch bei Low (No) Budget Synchros mitzuwirken, wenn die nun mal zu recht Ansprüche in Sachen Arbeitsbedingungen und Gage haben. V.a. wenn eine Produktion zuerst woanders stattfand, wo all das offensichtlich kein Problem darstellt. Man sollte sich vielleicht mal selbst hinterfragen, warum so viele Sprecher abgesprungen sind, und sich auch (mindestens?) ein bekannter Sprecher negativ geäußert hat, der mit Danmachi gar nix am Hut hatte. Aber ist bestimmt ne Verschwörung.
    Lustig auch die Diskussion um die zu alt besetzte Gate-Figur. Um Himmels Willen, natürlich besetzt man bei so einer Rolle keine Sprecherin im Teenager-Alter. Würde kein Synchronstudio machen, das was auf sich hält. Da überhaupt drüber nachzudenken, auch von wegen Jugendschutz… Leute, der Körper von der Ollen altert nicht, aber die Stimme schon oder was, dass man da so alt besetzt?! Was ne Logik. Normale Lösung: Einfach ne 25-30-jährige mit (etwas) Schauspieltalent besetzen, die Reife transportieren kann. Soll es geben. Auch Mid-30er wie spontan Tanya Kahana oder Julia Kaufmann hätten das 100 Mal besser bedient. Aber ne, lass einfach mal 50+ besetzen…
    Und in welchem Universum hatte Christian Rode ne Rolle bei He-Man? Auch ist da von der Serie die Rede und dann kommt man auf Norbert Langer, der lediglich den Film sprach. Hä?
    Sorry, aber das ist stellenweise richtig harter Tobak, der da geredet wird. Entsprechend meine Reaktion geprägt von Sarkasmus und anderer Stilmittel. 😉

    • Christian Rode war in unserem Universum Beast Man, wurde aber später ersetzt.

      Zu “Versuch alle Sprecher zu erreichen”, nun natürlich ist das eine Seite, die andere Seite wurde ja bereits breitgetreten. Wem man nun Glauben schenkt, ist natürlich so eine Sache. Das “Warum viele Sprecher abgesprungen sind”, ist mittlerweile allgemein bekannt. Dabei spielte auch das Argument “ohne Cutter mache ich nicht mit” eine Rolle.

      Die Diskussion zur Gate-Figur war eine User-Frage, die dementsprechend aufgenommen wurde und durch den Podcast mit Anime House wissen wir, es gab tatsächlich bedenken bezüglich FSK. Die Besetzung mit einer älteren Synchronsprecherin wurde dementsprechend auch erklärt, natürlich auch hier: Geschmackssache.

  2. Im Japanischen ist die Synchronisation eher vergleichbar mit einem Hörspiel in Deutschland. Da wird teilweise minutenlang am Stück aufgenommen, da bleibt nicht die Zeit auf den Mund zu achten, die Sprecher gucken eigentlich auch nicht wirklich auf den Monitor. Da wird die Szene mehrmals geprobt und dann geht die richtige Aufnahme los. So gesehen ist das Timing der Sprecher wieder ziemlich Beeindruckend.

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