
Am 8. Februar 2026 hat die regierende LDP bei den Unterhauswahlen in Japan einen Erdrutschsieg hingelegt. Eine entscheidende Rolle spielte dabei die hohe Zustimmung für Premierministerin Sanae Takaichi.
Sie gilt als zentrale Figur einer konservativen Neuaufstellung, die nicht nur innerhalb der Partei, sondern auch bei jungen Wählerinnen und Wählern auf breite Unterstützung stößt.
Was macht Japans Premierministerin eigentlich so beliebt?
Doch was macht Takaichi so beliebt, obwohl sie eine Politik vertritt, die sich offen gegen Gleichstellungsinitiativen, progressive Bildungspolitik und eine Öffnung gegenüber Migration richtet? Und wie konnte eine Partei mit strukturellen Skandalen und anhaltender Kritik an der Verfassungspolitik dennoch ein so starkes Ergebnis erzielen?
In diesem Podcast-Special spricht Micha mit der in Tokyo lebenden Journalistin und Produzentin Julia Shimura. Sie beschäftigt sich seit Jahren mit politischen Entwicklungen in Japan und analysiert im Podcast „The Japan Brief „regelmäßig aktuelle Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Gemeinsam werfen wir einen genaueren Blick auf den Ausgang der Wahl, den Einfluss sozialer Medien auf den politischen Diskurs, die Schwäche der Opposition und die wachsende Präsenz rechtspopulistischer Gruppen im Land. Zudem diskutieren wir, wie sich Japans Innenpolitik in den kommenden Monaten verändern könnte und welche internationalen Reaktionen auf den Wahlausgang bereits sichtbar sind.
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