Folge 160: Fäkalien werben für Steuern, Kritik an Japans Konjunkturpaket und Impfkampagne auf Siegeszug

    Fäkalien-Steuern für Kinder, Kritik an Japans Konjunkturpaket und Impfkampagne auf Siegeszug
    Japans Konjunkturpaket wächst weiter und nicht alle finden das gut. Bild: Kyodo

    In dieser Folge unseres Japan-Podcasts reden Matze, Micha und Benks unter anderem über Japans Konjunkturpaket, den Siegeszug der Impfkampagne, wie Fäkalien Kinder für Steuern begeistern sollen, Urteil gegen „Fast Movies“ und überbezahlte Abgeordnete.

    Japans Konjunkturpaket wächst auf 55,7 Billionen Yen an und sorgt damit für viele Diskussionen. Der Premierminister will hingegen weiterhin mit den Traditionen brechen, um wirtschaftliche Sicherheit zu gewährleisten. Für viel Kritik sorgt auch der Umgang mit den neuen Abgeordneten des Unterhauses. Diese haben nämlich fürs reine Nichtstun 1 Million Yen erhalten.

    Japan lockert Corona-Maßnahmen und auch wieder nicht

    Japans Impfkampagne kann sich mittlerweile auf die Schulter klopfen. Nach einem sehr schwachen Start sind sie nun eins der weltweiten Vorbilder. Auch die Boosterimpfungen werden zurzeit vorbereitet, um eine möglichst schnelle Durchführung zu garantieren.

    Für die Zukunft will man das Verfahren zur Zulassung von Impfstoffen in der Pandemie beschleunigen. Die 2G-Regel soll zusätzlich zur neuen Normalität im Land werden. Die allgemeine Lockerung der Corona-Maßnahmen finden aber nicht alle gut.

    Trotzdem hebt man die tägliche Einreiseobergrenze an. Dazu gibt es noch eine gute Nachricht. Ebenfalls überlegt die Regierung, ob sie nach der Pandemie den unbefristeten Aufenthalt von ausländischen Arbeitskräften erlauben sollen.

    Nazi-Vergleich von „Attack on Titan“-Armbinden und Fäkalien sollen Kinder für Steuern begeistern

    Japans Verlage freuen sich über einen neuen Erfolg beim Thema Urheberrecht. Nach einem Gerichtsurteil ist Google dazu verpflichtet, die Daten von den Betreibern von sogenannten Piratenseiten herauszugeben. Ein anderes Urteil rund um sogenannte „Fast Movies“ sorgt allerdings wieder für Besorgnis bei den Menschen.

    Die Regierung will Kinder mehr für Steuern begeistern und setzt dafür auf Fäkalien. Senioren will man hingegen mehr an Smartphones heranführen und Städte bieten deswegen nun extra Einführungskurse für ältere Menschen an. Münztelefone sollen in Japan erhalten bleiben, um im Katastrophenfall zu helfen.

    Ebenfalls reden wir über den kontroversen Nazi-Vergleich von „Attack on Titan“-Armbinden, die ersten automatisierten Shinkansen und dass immer mehr ungenutzte Golfplätze zu Solarparks werden.

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