Folge 101: Böse virtuelle YouTuber, Japanern geht das Geld aus und neuer Premierminister verzeichnet ersten Skandal

Nach unserer kleinen Party in der letzten Folge unseres Podcasts geht es wieder wie gewöhnlich mit frischen News aus Japan weiter. In Folge 101 von Rolling Sushi sind Benks, Miki und Micha dabei. Bevor wir auf Japans Geldproblem zu sprechen kommen, gibt es von uns ein Update zu der Trostfrauen-Statue in Berlin. Die darf nämlich nun doch bleiben, wenn auch nur vorübergehend.

Japan hat in der Zwischenzeit auch ganz andere Sorgen, den Menschen geht nämlich das Geld aus. Besonders kleine und mittelständische Unternehmen stecken tief in den Schulden. Ebenfalls müssen immer mehr Haushalte staatlichen Mietzuschuss beantragen.

Premierminister kämpft mit erstem Skandal, die Bevölkerung um ihr Geld

Gleichzeitig hat jedoch ein Gericht nun beschlossen, dass Teilzeitbeschäftigte kein Recht auf den Bonus haben und nicht wie feste Angestellte behandelt werden müssen. Zahlreiche Personen geben nun die staatlichen Kredite zu Covid-19 zurück, nachdem es zur Festnahme zweier Personen gekommen war, die das System betrügerisch benutzten.

Premierminister Suga kämpft nach gerade mal einem Monat Amtszeit mit seinem ersten Skandal rund um die Ablehnung regierungskritischer Wissenschaftler. Das führte nun zu der massenhaften Unterzeichnung einer Petition gegen Suga. Deswegen wundert es nicht, dass seine Beliebtheit jetzt sinkt.

Nette Polizisten und problematische virtuelle YouTuber

Ibaraki kann sich freuen, sie sind nämlich nach Jahren nicht mehr die unattraktivste Präfektur Japans. Ein japanischer Polizist sorgt für Aufsehen, da er bei seinen Patrouillen einer älteren Frau Postkarten gibt, um ihr ein Gefühl von Sicherheit zu geben. Japanische Toiletten werden hingegen zum großen Hit in den USA und das nur wegen der Pandemie.

Ebenfalls sprechen wir über virtuelle YouTuber, die diplomatische Probleme machen, japanische Prominente, die unter starkem Druck stehen und dass Japan weiterhin Wasser aus Fukushima Daiichi ins Meer kippen will.

Anmerkung der Redaktion: Sollten Sie Suizidgedanken haben, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge. Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen helfen konnten, einen Ausweg aus einer problematischen Situation zu finden.

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